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Fracking, Erdgassuche in Deutschland

Struktur des Expertenkreises

Die wissenschaftliche Leitung des neutralen Expertenkreises übernimmt als anerkannte wissenschaftliche Persönlichkeit Prof. Dr. Dietrich Borchardt. Er ist für die Zusammenführung der Ergebnisse des Expertenkreises verantwortlich. Prof. Dr. Martin Sauter, Lehrstuhl für Angewandte Geologie an der Universität Göttingen unterstützt ihn dabei. Die wissenschaftliche Leitung erstellt und koordiniert in eigener Verantwortung das Arbeitsprogramm des Expertenkreises.

Weitere Fachleute für Fragen wie etwa für „Bohr- und Frackingtechnik“ und „Energie- und Klimabilanzen“ werden bei Bedarf hinzugezogen.

Die Kriterien für die Auswahl der Experten sind Wissenschaftliche Expertise (fachlich herausragende Stellung in der wissenschaftlichen Community) und Unabhängigkeit von der Erdgasindustrie und von ExxonMobil.

Die Experten klären Fragen, die in der öffentlichen Debatte und auf dieser Internetseite gestellt wurden. Sie erarbeiten den fachlichen Wissensstand und benennen offene Fragen. Sie formulieren Kriterien für eine sichere und umweltgerechte Anwendung der Fracking-Technologie in dem ExxonMobil-Projektgebiet und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Der Arbeitsprozess und alle Ergebnisse werden öffentlich dokumentiert.

Der Arbeitsplan sieht wie folgt aus:

April 2011: Die zur Diskussion stehenden Fragen werden strukturiert und es wird ein Arbeitsprogramm erstellt. Dazu gehört, dass Prioritäten gesetzt werden (welche Fragen werden zuerst behandelt, welche im weiteren Verlauf?)

Mai 2011: Die Experten erarbeiten zu den prioritären Fragen erste Antworten sowie ein Konzept für die vertiefte Bearbeitung (erste Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Fachkonferenz am 27. Mai in Münster vorgestellt).

Juni 2011 bis Dezember 2012: Die Fragen zu Umwelt- und Risikoaspekten werden vertieft bearbeitet und es werden worst-case-Szenarien entwickelt. Weiterhin werden Fachgespräche mit zusätzlichen Experten für weitergehende Fragen durchgeführt.

Ab Oktober 2011 werden Teil-Ergebnisse vorgestellt.

Die zusammenhängende Risikostudie wird voraussichtlich im April 2012 im Rahmen einer Abschlusskonferenz präsentiert.