zur präsentation von R. Fritsche, Öko-Institut
Sehr geehrter Herr Fritsche,
auf dem Arbeitskreis in Münster sagten Sie, dass die Daten zur Berechnung der Klimabilanz einsehbar wären. Auf den Seiten des Öko-Instituts habe ich dies jedoch nicht gefunden. Könnten Sie mir bitte den Link nennen?
Insbesondere interessiert mich, wie hoch Sie den Anteil der Methan-Emissionen aus Bohrloch-Fehlern eingesetzt haben. Nach den Erkenntnisssen aus USA scheinen Bohrloch-Undichtigkeiten eine erhebliche Quelle zu sein.
Immer wieder ist von einer Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu lesen. Läßt sich kurz zusammenfassen was die Forderungen der UVP sind und wodurch sich die UVP von der bisheringen Genehmigungspraxis unterscheidet?
Gibt es Unterschiede in der Frackingtechnologie im Tight-Gas/Shale-Gas
In einem Leserbrief, in der Tageszeitung "Die Harke", wird behauptet die Exxonmobil habe keine Erfahrung im Fracking von Schiefergaslagerstätten und die geplannte Bohrung sei ein erstmaliges Experiment und damit mit besonderen Risiken behaftet.
Kann man Erfahrungen im Tight-Gas auf Schiefergaslagerstätten übertragen? Gibt es hier besondere Risken?
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Zur Präsentation von Dr. Uth: Störfall-Szenarien in Berlin 6./7. 3. 2012:
Zur Präsentation von Dr. Uth:
http://dialog-erdgasundfrac.de/störfall-szenarien-risikomanagement-und-stand-der-technik
Unter Szenarien 7. (Blatt 19) wird nicht betrachtet, dass Lagerstättenwasser ( mit Anteil Frack-Fluid) aus aus undichter (korrodierter) Borhloch-Verrohrung während der gesamten Förderphase unbemerkt austreten kann. Unter 7.3 wird lediglich kont. Austritt von Erdgas betrachtet.
Außerdem: Was heißt: „Korrosionsleckagen sind häufig, Rohrbrüche eher selten.“? Welche Folgerungen/ welche konkrete Wahrscheinlichkeit wird daraus abgeleitet?
Warum läßt EXXON google-Suchergebnisse mit personalisierter Werbung manipulieren?
Beim Eingeben einschlägige Suchbegriffe bei google in Bezug auf Fracking usw. erscheint neuerdings als erstes Suchergebnis ein Link zu der Seite:
http://europaunkonventionelleserdgas.de
Diese Seite "wird unterstützt und finanziert von ExxonMobil" und soll "Informationen über Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in Europa" bereit stellen, die "auf den langjährigen Erfahrungen von ExxonMobil" basieren, wie dort unter dem Button "über diese Seite" zu lesen ist.
Wozu werden die Chemikalien beim Fracking genau eingesetzt?
wozu genau werden Chemikalien wie Magnesiumnitrat, Magnesiumchlorid und Tetramethylammoniumchlorid sowie andere beim Fracking eingesetzt?
auswirkungen auf landwirtschftliche unternehmen
in den kreisen wesel, oberhausen, mülheim an der ruhr, essen und den münsterländer kreisen in westfalen, einschließlich unna, dortmund, bochum, herne wirtschaften ca 15.300 landwirtschaftliche unternehmen. vor allem in den außenbereichen der kreise versorgen sich die unternehmen mit trink und brauchwasser aus eigenen brunnen. gerade im kreis wesel und im münsterland werden mit diesem wasser erhebliche viehbestände, die zu einer hohen wertschöpfung führen, versorgt.
Keine Frage sondern Anmerkungen zum Treffen am 24.2.2012
Guten Morgen Herr Ewen,
einige Bemerkungen im Nachgang zu dem Treffen am 24.2.2012 in Münster.
Eindrucksvoll haben die Professoren Helmig und Sauter demonstriert, dass die Fracfluide im Untergrund sich mit 700 m in 30 Jahren horizontal ausbreiten, gemeinsam mit dem tiefen Grundwasserstrom. Zu unseren Lebzeiten müssen wir nicht damit rechnen, dass die Frackingflüssigkeit mit dem tiefen Grundwasserstrom am Südrand des Münsterlandes an die Oberfläche dringt. Außerdem sei sie dann bis zur Bedeutungslosigkeit verdünnt.
Mit diesen beiden Aussagen möchte ich mich auseinandersetzen.
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ExxonMobil hat für große felder die exploration beantragt.eEs werden zahlreiche bohrplätze mit der dazugehörigen infrastruktur in den aufsuchungsräumen angelegt. das führt zu flächenverlusten, welchen umfangs ha je qkm explorationsgebiet
neben dem zu erwartenden flächenverlust, etwa ausgedrückt in ha je qkm würde mich die veränderung der landschaftuinteressieren. laut eingriffsregelung gemäß lg nrw müssen für diese veränderungen in natur und landschaft ausgleich und ersatz geschaffen werden, die wiederum mit flächenverlusten in der regel zu lasten der landwirtschaft einhergehen, geleistet werden. zu diesem landschaftsrechtlich zu bewertenden eingriff kommt noch die artenschutzrechtliche auswirkung und der damit verbundene ausgleich.
Mich würde mal interessieren, wie sehr die Erdgasförderung in Deutschland zunehmen würde, wenn man keine gesetzlichen Auflagen hätte - z.B: Wenn hier die gleichen rechtlichen Bedingungen gelten würden, wie in den USA.
Was hätte dies für Auswirkungen auf den Gaspreis ?