Im Mittelpunkt des Fachgesprächs mit ausgewählten regionalen Akteuren stehen die möglichen Auswirkungen des Fracking auf
- die regionale Wasserwirtschaft am Beispiel eines Kreises (Wie ist die Situation hinsichtlich der Wasseranschlussquote und welche ökomische Dimension hätte es, wenn private Wasserzugänge überprüft werden müssten? Woher kommt das Trinkwasser und was für Kosten würden entstehen, wenn die bisherige Wasserversorgung substituiert werden müsste? Sind Wasserschutzgebiete in der Region und welche ökonomische Bedeutung haben diese für die Region?
- die Landwirtschaft: Konkret interessiert hier, ob Fracking und die mutmaßlichen Risiken, die davon ausgehen, in der Branche, speziell unter den regionalen Landwirten, ein Thema sind. Weiter interessiert uns in diesem Zusammenhang, inwieweit die Landwirtschaft ein wirtschaftlicher Faktor in der Region ist. Welche Art Landwirtschaft wird konkret betrieben und wie sieht die Einkommenssituation typischer landwirtschaftlicher Betriebe in der Region aus?
- die Kommunen: wie sieht die Flächennutzung in den betroffenen Gebieten aus? Was für Landschaftsschutzgebiete, Wasserschutzgebiete oder ähnliches befinden sich in den relevanten Gebieten? Wie ist die Einschätzung regionaler Experten in Bezug auf die Einflüsse des Fracking auf die jeweiligen Akteure, hier speziell den Naturschutz in der Region? Hat der Naturschutz eine ökonomische Dimension in der Region und sind Opportunitätskosten zu erwarten?
Ablauf
1. Generelle Vorgehensweise des Gutachtens Regionalökonomik
2. Finanzwissenschaftliche Analyse – welche Gebietskörperschaften profitieren?
3. Sozioökonomische Analyse von Wirkungen auf Landwirtschaft, Naturschutz, Wasserwirtschaft und ggf. Tourismus
4. Wie geht es weiter?
Präsentation Regionalökonomische Analyse der unkonventionellen Erdgasförderung