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Fracking, Erdgassuche in Deutschland

Diese Seite hat nur noch eine Archivfunktion zur Nachvollziehbarkeit des Dialogprozesses. Die Umsetzung der Empfehlungen durch Exxon ist auf der Seite erdgassuche-in-deutschland.de im Bereich "Dialog" dokumentiert. Den ersten Statusbericht finden Sie hier.

Was waren Ihre Fragen und Beiträge?

Hier konnten Sie Fragen stellen und Beiträge verfassen, die Sie im Zusammenhang mit der von ExxonMobil geplanten Aufsuchung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten interessieren und für wichtig hielten.


Grundwasser

Hazard Indizes und Gefahr der Frac-Flüssigkeit für Menschen

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Sehr geehrte Frau Schmitt-Jansen,

ich habe da noch einige Verständnisfragen bzgl. des ausführlichen Gutachtens zur Ökotoxikologie:

auswirkungen auf landwirtschftliche unternehmen

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in den kreisen wesel, oberhausen, mülheim an der ruhr, essen und den münsterländer kreisen in westfalen, einschließlich unna, dortmund, bochum, herne wirtschaften ca 15.300 landwirtschaftliche unternehmen. vor allem in den außenbereichen der kreise versorgen sich die unternehmen mit trink und brauchwasser aus eigenen brunnen. gerade im kreis wesel und im münsterland werden mit diesem wasser erhebliche viehbestände, die zu einer hohen wertschöpfung führen, versorgt.

neben dem zu erwartenden flächenverlust, etwa ausgedrückt in ha je qkm würde mich die veränderung der landschaftuinteressieren. laut eingriffsregelung gemäß lg nrw müssen für diese veränderungen in natur und landschaft ausgleich und ersatz geschaffen werden, die wiederum mit flächenverlusten in der regel zu lasten der landwirtschaft einhergehen, geleistet werden. zu diesem landschaftsrechtlich zu bewertenden eingriff kommt noch die artenschutzrechtliche auswirkung und der damit verbundene ausgleich.

Gas aus dem Wasserhahn?

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Im Internet kann man Videoclips sehen, in denen vorgeführt wird, dass das Wasser aus dem Wasserhahn soviel Gas enthält, dass man es anzünden kann. Sind diese Videos bestätigt oder handelt es sich dabei um Schwindel?

InfoDialogFracking in Osnabrück 10.10.2011

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Borchardt, 

als Vertreter der Stadt Borken nahm ich am 10.10. 2011 an Ihrer Veranstaltung in Osnabrück teil. Vielen Dank für das freundliche persönliche Gespräch am Rande der Tagung. Berichtet wurde in Osnabrück von den von Ihnen hinzugezogenen Fachleuten zu den Themen:

  • Bohrtechnologie insbesondere Abdichtung der Bohrung
  • Toxikologie 
  • Störfallszenarien 
  • Rechtliche Situation

1.Wer von den Experten wird denn in die USA fliegen?
2. Fliegt auch Herr Zittel mit, wenn nein, warum nicht?
2.Welche Orte werden inspiziert?
3.Wird auch der Ort Dimlock besichtigt werden, wenn nein warum nicht?
4.

Siebtechnologie?

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Wenn wie vorauszusehen in den Bohrgebieten alle 500m eine Bohrung niedergebracht wird, wie soll dabei verhindert werden dass die abdichtenden Schichten flächendeckend perforiert werden wie ein Sieb?
Das sind auf einer Fläche von 10x10km schon 40 Bohrtürme nebst Absetzbecken, Containerschrott, Stacheldrahtverhau etc. Mal abgesehen vom ruinierten Landschaftsbild:
Es besteht die Gefahr, dass durch undichte Bohrungen und Leitungen
1. Lagerstättenwasser, Frackingfluid oder Gas in Trinkwasserschichten eindringt und damit das gesamte Trinkwasser vergiftet

weitere Nachfrage zur Expertenbefragung am 10. 10. 2011 - Chemikalien

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Die Präsentationen von Dr. Birgit Gordalla, KIT, Karlsruhe,
Dr. Mechthild Schmitt-Jansen, UFZ Leipzig,
Prof. Dr. Ulrich Ewers, Hygiene-Institut des Ruhrgebiets, gehen u.a. ein auf Chemikalien, die bei einem Frack an der Bohrstelle Buchhorst T12 am 27.07.2011 eingesetzt wurden, bei dem anscheinend Mitglieder des Expertenkreises anwesend waren. Die Zusammensetzung des Fluids war hier aber völlig anders und toxikologisch unkritischer als beispw. in Damme oder auch bei anderen Fracks.

Angst vor der Prüfung der Umweltverträglichkeit?

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EXXON betont die Umweltverträglichkeit des Fracking-Verfahrens.
Wieso spricht sich EXXON sich dann nicht aktiv für die Änderung des Bergrechtes und Einführung einer UVP aus, um die Umweltverträglichkeit der Vorhaben im Einzelfall zu belegen?
Wieso bezieht EXXON in sein Dialogverfahren nicht z.B. die UVP-Gesellschaft Hamm ein, die an der Entwicklung spezifischer Prüfverfahren für eine schlanke UVP mitwirken könnte?
Das Vorgehen deutet darauf hin, dass Umweltverträglichkeit behauptet wird, der Nachweis aber gescheut!

Besorgnisgrundsatz nach §§ 48, 62 Wasserhaushaltsgesetz

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Das Wasserhaltshaltsgesetz sieht in §§ 48 und 62 WHG den Besorgnisgrundsatz als Versagengrund vor. Meines Erachtens sind Kriterien für eine Bejahung der Besorgnis in der Praxis unzureichend definiert oder die Akteure haben sehr unterschiedliche Vorstellungen diesbezüglich. Ich rege an, diesen Aspekt zu thematisieren, diesen "Gummipragraphen" im Kontext der Explorationsmaßnahmen handhabbar zu machen.