Am 4.4. berichtete die Borkener Zeitung über Methangas im Grundwasser des Münsterlandes, das bereits jetzt einen Großteil der etwa 50.000 Hausbrunnen gefährdet (http://www.borkenerzeitung.de/aktuelles/muensterland/1525170_Methan_komm...). Nachfragen bei Behörden (Gesundheits- und Umweltämter) laufen ins Leere. Der DVGW hat in einer wissenschaftlichen Studie jedoch bereits vor Jahren auf die Problematik hingewiesen. Eine aktuelle Veröffentlichung aus den USA (Jackson et al. in PNAS) weist dagegen die Verantwortung für Methan im Grundwasser den Bohr-/Gewinnungsaktivitäten zu.
Gibt es für das Münsterland Daten Studien, die die natürliche Grundbelastung des Münsterlandes und der sich daraus bereits ergebenden Gefahren untersuchen? Kennt die zuständigen Landes- und Komunalbehörden Fälle, in denen Brunnen aufgrund dieses natürlichen hohen Methangehaltes stillgelegt werden mußten und/oder es zu Verpuffungen gekommen ist, die denen im Film Gasland vergleichbar sind?
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Für den neutralen Expertenkreis sind die genannten Fragestellungen von zentraler Bedeutung. Dazu gehören auch die angesprochenen Daten über die natürliche Grundbelastung. Im Rahmen der Fachkonferenz am 27. Mai in Münster stellen die Experten ihre Vorgehensweise und ihre ersten Einschätzungen vor. Was die Fragen an die Genehmigungsbehörden angeht, so schlage ich vor, dass Sie diese Fragen dort direkt stellen.