Korrosionsschutz der Verrohrung von innen nach außen gewährleistet? (Grundwasser-Verunreinigung):
Nach dem jetzigen Konzept kann nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden, dass durch die hohe Salzkonzentration der mit dem Erdgas geförderten Sole (180-320g/l) die Verrohrung von innen angegriffen wird, z.B. durch Schäden in der Beschichtung. Damit besteht die gefahr, dass weiter oben a) mit der Sole Schwermetalle aus der Förderstätte in grundwasserführende Schichten austreten können, und b), dass bei späterem Fraccing Chemikalien austreten können. Auch gegen dieseRisiken wäre eine doppelte Verohrung erforderlich.
In Damme wurden an Chemikalien u.a. eingebracht:
ca. 10.000 l des hochgiftigen TETRAMETHYLAMMONIUM CHLORID,
8000 l Isoparaffine, wassergefährdend, WGK2,
450 kg Bakterizide, darunter ca. 30-40kg von 55965-84-9 , das selbst in einer Verdünnung von 1:40 noch in WGK2 eingeordnet ist.
Die Aussage von EXXON, die Frac-Flüssigkeit als ganzes sei "kein kennzeichnungspflichtiger Gefahrstoff nach EU-RL" sieht in Anbetracht der großen Mengen nicht die Gefährdung des Grundwassers. Die Frage ist auch, ob für die Frac-Flüssigkeit überhaupt eine WGK-Einstufung eingeholt wurde.
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Ungeklärtes Risiko: Ein Großteil der Frac-Lösung verbleibt im Untergrund:
In Damme wurden bei einem Fracking-Versuch von ExxonMobil, laut Spiegel, 12 Millionen Liter Wasser und 24.000 Liter Chemikalien eingesetzt. Nur knapp 30 Prozent der Flüssigkeit kam wieder an die Oberfläche (zur Entsorgung).
Niemand kann mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass die verbliebene Lösung irgendwann einmal in grundwasserführende Schichten gelangt, z.B. durch korrodierte Rohre.
Solange nicht mit Sicherheit die Frac-Lösung vollständig wieder herausgeholt werden kann, kann man nicht von einer sicheren Technologie sprechen.
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Unzureichender Korrosionsschutz der Verrohrung von außen nach innen (Grundwasser-Verunreinigung)
Läßt sich die Überdeckung des Standrohrs durch die Zementierung über eine Länge von 200m in der grundwasserführenden Schicht und dann von weiteren 500m im Deckgebirge überhaupt sicherstellen? Im Betonbau werden Mindest-Überdeckungen der Bewehrung von 20-40mm verlangt, um eine Korrosion des Stahls zu verhindern.
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