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Fracking, Erdgassuche in Deutschland

Was waren Ihre Fragen und Beiträge?

Hier konnten Sie Fragen stellen und Beiträge verfassen, die Sie im Zusammenhang mit der von ExxonMobil geplanten Aufsuchung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten interessieren und für wichtig hielten.


Gesundheit (Schadstoffe, Radioaktivität)

Gas aus dem Wasserhahn?

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Im Internet kann man Videoclips sehen, in denen vorgeführt wird, dass das Wasser aus dem Wasserhahn soviel Gas enthält, dass man es anzünden kann. Sind diese Videos bestätigt oder handelt es sich dabei um Schwindel?

1.Wer von den Experten wird denn in die USA fliegen?
2. Fliegt auch Herr Zittel mit, wenn nein, warum nicht?
2.Welche Orte werden inspiziert?
3.Wird auch der Ort Dimlock besichtigt werden, wenn nein warum nicht?
4.

Siebtechnologie?

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Wenn wie vorauszusehen in den Bohrgebieten alle 500m eine Bohrung niedergebracht wird, wie soll dabei verhindert werden dass die abdichtenden Schichten flächendeckend perforiert werden wie ein Sieb?
Das sind auf einer Fläche von 10x10km schon 40 Bohrtürme nebst Absetzbecken, Containerschrott, Stacheldrahtverhau etc. Mal abgesehen vom ruinierten Landschaftsbild:
Es besteht die Gefahr, dass durch undichte Bohrungen und Leitungen
1. Lagerstättenwasser, Frackingfluid oder Gas in Trinkwasserschichten eindringt und damit das gesamte Trinkwasser vergiftet

weitere Nachfrage zur Expertenbefragung am 10. 10. 2011 - Chemikalien

4.2
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Die Präsentationen von Dr. Birgit Gordalla, KIT, Karlsruhe,
Dr. Mechthild Schmitt-Jansen, UFZ Leipzig,
Prof. Dr. Ulrich Ewers, Hygiene-Institut des Ruhrgebiets, gehen u.a. ein auf Chemikalien, die bei einem Frack an der Bohrstelle Buchhorst T12 am 27.07.2011 eingesetzt wurden, bei dem anscheinend Mitglieder des Expertenkreises anwesend waren. Die Zusammensetzung des Fluids war hier aber völlig anders und toxikologisch unkritischer als beispw. in Damme oder auch bei anderen Fracks.

Angst vor der Prüfung der Umweltverträglichkeit?

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EXXON betont die Umweltverträglichkeit des Fracking-Verfahrens.
Wieso spricht sich EXXON sich dann nicht aktiv für die Änderung des Bergrechtes und Einführung einer UVP aus, um die Umweltverträglichkeit der Vorhaben im Einzelfall zu belegen?
Wieso bezieht EXXON in sein Dialogverfahren nicht z.B. die UVP-Gesellschaft Hamm ein, die an der Entwicklung spezifischer Prüfverfahren für eine schlanke UVP mitwirken könnte?
Das Vorgehen deutet darauf hin, dass Umweltverträglichkeit behauptet wird, der Nachweis aber gescheut!

Können wir sicher sein, dass alle Störfälle offengelegt wurden und zukünftig rechtzeitig offengelegt werden?

4.5
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4,5 (2 Stimmen)
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Sowohl in Söhlingen als auch in Hengslage kam es zu Boden- und Grundwasser-Verunreinigungen durch Quecksilber und Benzol. Bei Anwohnern wurden sogar erhöhte Hg- und Benzolwerte im blut festgestellt. Ursache waren offensichtlich undichte Rohrleitungen. Trotzdem behauptete EXXON, dass es bisher keine Störfälle gegeben hat. Stattdessen wurde gesagt, dass es sich hierbei nicht um Fracwasser, sondern um Lagerstätten-Wasser gehandelt habe. Dies sind jedoch Spitzfindigkeiten, da letztlich die Verunreinigung durch die Erdgas-Bohrung verursacht wurde.