Gibt es im neutralen Expertenkreis erfahrene Seismiker ?
Sehr geehrte Damen und Herren
gibt es im neutralen Expertenkreis Mitglieder mit Seismik-Expertise, also jemand, der z.B. in der Lage ist, anhand von 2D- oder besser 3D-Seismik eine Störung in der Nähe einer Bohrung zu identifizieren ? ........bzw. Aussagen über das vertikale und/oder horizontale Auflösungsvermögen der seismischen Messungen in der Tiefe der Schieferformation zu machen ?
mfg
B.Otto
Warum gibt es keine 3D-Seismik vor (!) dem ersten Probe-Frac ?
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Präsentation von Herrn Prof. Borchardt zur Abschlusskonferenz vom 25.April 2012 gibt es mehrere Folien,
in denen auf das Risiko einer möglichen lateralen Gasmigration aus der gasführenden Schieferformation
(korrekter: Tonformation) durch einen 'Ausreisser-Frac' in Richtung benachbarter Störungen hingewiesen wird.
Diese Störungen könnten prinzipiell eine vertikale Wegbarkeit hin zu flacheren poröseren Schichten darstellen.
Zu guter letzt würde dann das Gas an der Erdoberfläche austreten, wie z.B. im Untergrundgasspeicher Bad
Zur Präsentation von Dr. Uth: Störfall-Szenarien in Berlin 6./7. 3. 2012:
Zur Präsentation von Dr. Uth:
http://dialog-erdgasundfrac.de/störfall-szenarien-risikomanagement-und-stand-der-technik
Unter Szenarien 7. (Blatt 19) wird nicht betrachtet, dass Lagerstättenwasser ( mit Anteil Frack-Fluid) aus aus undichter (korrodierter) Borhloch-Verrohrung während der gesamten Förderphase unbemerkt austreten kann. Unter 7.3 wird lediglich kont. Austritt von Erdgas betrachtet.
Außerdem: Was heißt: „Korrosionsleckagen sind häufig, Rohrbrüche eher selten.“? Welche Folgerungen/ welche konkrete Wahrscheinlichkeit wird daraus abgeleitet?
Ihre Werbung für Erdgasbohrungen ist ja gut und schön, allein mir fehlt der Glaube an diese Technik! Eine ganz entscheidende Frage wurde bisher ausgeklammert. Wer haftet für auftretende Schäden u.a. am Grundwasser?
Schreiben der Stadtverwaltung Stadt Borken an Hr. Prof. Dr. Dietrich Borchardt
InfoDialogFracking in Osnabrück 10.10.2011
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Borchardt,
als Vertreter der Stadt Borken nahm ich am 10.10. 2011 an Ihrer Veranstaltung in Osnabrück teil. Vielen Dank für das freundliche persönliche Gespräch am Rande der Tagung. Berichtet wurde in Osnabrück von den von Ihnen hinzugezogenen Fachleuten zu den Themen:
- Bohrtechnologie insbesondere Abdichtung der Bohrung
- Toxikologie
- Störfallszenarien
- Rechtliche Situation
1.Wer von den Experten wird denn in die USA fliegen?
2. Fliegt auch Herr Zittel mit, wenn nein, warum nicht?
2.Welche Orte werden inspiziert?
3.Wird auch der Ort Dimlock besichtigt werden, wenn nein warum nicht?
4.
Wenn wie vorauszusehen in den Bohrgebieten alle 500m eine Bohrung niedergebracht wird, wie soll dabei verhindert werden dass die abdichtenden Schichten flächendeckend perforiert werden wie ein Sieb?
Das sind auf einer Fläche von 10x10km schon 40 Bohrtürme nebst Absetzbecken, Containerschrott, Stacheldrahtverhau etc. Mal abgesehen vom ruinierten Landschaftsbild:
Es besteht die Gefahr, dass durch undichte Bohrungen und Leitungen
1. Lagerstättenwasser, Frackingfluid oder Gas in Trinkwasserschichten eindringt und damit das gesamte Trinkwasser vergiftet
Nachfrage zur Expertenbefragung am 10. 10. 2011 an TÜV Rheinland
Sehr geehrter Herr Apitz, sehr geehrter Herr Kaiser,
am 10. 10. 2011 wurden Sie in Osnabrück als Experten zum Sachgebiet "Unfallszenarien, Lagerung wassergefährdender Stoffe" u. dergl. befragt.
Angesprochen auf die Störfälle in Söhlingen und Hengslage, wo giftige Lösungen aus Bohrstellen von EXXON über einen längeren Zeitraum aus Rohrleitungen ausgetreten sind, sagte Herr Apitz sinngemäß: Leitungen für wassergefährdende Fluide seien doppelwandig mit einer Absaugung auszulegen, so dass Leckagen sofort erkannt werden könnten.
Zu einem guten Risiko Management gehört eine Risikoeinschätzung und Risikovorsorge,
wie ist das Risiko Management bei folgenden Risiken für die Umwelt:
1. Mögliches auslaufen von Chemikalien und Verseuchung der Rückhaltebecken und Ablaufkanäle.
2. Gas oder Fracking Chemikalien sickern durch ungeeignete Ummantelungen ins Grundwasser.
3. Gas gelangt ins städtische Grundwasser.
4. Ungeeignete Entsorgung von Fracking Chemikalien