zur präsentation von R. Fritsche, Öko-Institut
Sehr geehrter Herr Fritsche,
auf dem Arbeitskreis in Münster sagten Sie, dass die Daten zur Berechnung der Klimabilanz einsehbar wären. Auf den Seiten des Öko-Instituts habe ich dies jedoch nicht gefunden. Könnten Sie mir bitte den Link nennen?
Insbesondere interessiert mich, wie hoch Sie den Anteil der Methan-Emissionen aus Bohrloch-Fehlern eingesetzt haben. Nach den Erkenntnisssen aus USA scheinen Bohrloch-Undichtigkeiten eine erhebliche Quelle zu sein.
ExxonMobil hat für große felder die exploration beantragt.eEs werden zahlreiche bohrplätze mit der dazugehörigen infrastruktur in den aufsuchungsräumen angelegt. das führt zu flächenverlusten, welchen umfangs ha je qkm explorationsgebiet
neben dem zu erwartenden flächenverlust, etwa ausgedrückt in ha je qkm würde mich die veränderung der landschaftuinteressieren. laut eingriffsregelung gemäß lg nrw müssen für diese veränderungen in natur und landschaft ausgleich und ersatz geschaffen werden, die wiederum mit flächenverlusten in der regel zu lasten der landwirtschaft einhergehen, geleistet werden. zu diesem landschaftsrechtlich zu bewertenden eingriff kommt noch die artenschutzrechtliche auswirkung und der damit verbundene ausgleich.
Kleine Vorbemerkung: Ich habe auf der Facebookseite des Dialogprozesses einen Eintrag der "Stopp Fracking"-Gruppierung entdeckt. Dieser verweist mit triumphierendem Unterton auf eine Arbeit oder besser gesagt These von R.W. Howarth zur Klimawirksamkeit von Erdgas, dass seiner Ansicht nach klimawirksamer sein könnte als Kohle. Nun sagt Howarth in dem von den Gasbohrungsgegnern verlinktem Artikel folgendes: "A lot of the data we used are really low quality... " und "We do not intend for you to accept what we've reported on today as the definitive scientific study in regards to this question.
1.Wer von den Experten wird denn in die USA fliegen?
2. Fliegt auch Herr Zittel mit, wenn nein, warum nicht?
2.Welche Orte werden inspiziert?
3.Wird auch der Ort Dimlock besichtigt werden, wenn nein warum nicht?
4.
Angst vor der Prüfung der Umweltverträglichkeit?
EXXON betont die Umweltverträglichkeit des Fracking-Verfahrens.
Wieso spricht sich EXXON sich dann nicht aktiv für die Änderung des Bergrechtes und Einführung einer UVP aus, um die Umweltverträglichkeit der Vorhaben im Einzelfall zu belegen?
Wieso bezieht EXXON in sein Dialogverfahren nicht z.B. die UVP-Gesellschaft Hamm ein, die an der Entwicklung spezifischer Prüfverfahren für eine schlanke UVP mitwirken könnte?
Das Vorgehen deutet darauf hin, dass Umweltverträglichkeit behauptet wird, der Nachweis aber gescheut!