Wenn wie vorauszusehen in den Bohrgebieten alle 500m eine Bohrung niedergebracht wird, wie soll dabei verhindert werden dass die abdichtenden Schichten flächendeckend perforiert werden wie ein Sieb?
Das sind auf einer Fläche von 10x10km schon 40 Bohrtürme nebst Absetzbecken, Containerschrott, Stacheldrahtverhau etc. Mal abgesehen vom ruinierten Landschaftsbild:
Es besteht die Gefahr, dass durch undichte Bohrungen und Leitungen
1. Lagerstättenwasser, Frackingfluid oder Gas in Trinkwasserschichten eindringt und damit das gesamte Trinkwasser vergiftet
2. Trinkwasser beim Abpumpen von Lagerstättenwasser durch Bruchspalten in tiefere Schichten gesaugt wird.
Wie soll das verhindert werden? In den USA hat man das auch nicht geschafft...
- Sie müssen sich einloggen oder erstmalig anmelden um einen Kommentar schreiben zu können.
- Zur Übersicht
Hallo Herr Houben,
die Frage, wie viele Bohrungen auf der Fläche niedergebracht werden, und welche Auswirkungen das auf die Gefährdung des Grundwassers und auf das Landschaftsbild hat, ist Teil unserer Risikostudie. Dazu gehören insbesondere auch mögliche ungeplante Ereignisse, die wir in Worst-Case-Szenarien betrachten. Und im Januar reist der Expertenkreis in die USA, um sich ein eigenes Bild von den dortigen Ereignissen zu machen und die Überrtragbarkeit der Erfahrungen auf Deutschland zu diskutieren.
Sie sind herzlich als Gast zur Sitzung des Arbeitskreises der Akteure eingeladen, der am 9.12. in Osnabrück das nächste Mal tagt: Dort wird Dr. Uth über die Worst-Case-Szenarien des Neutralen Expertenkreises berichten und bereits erste Ergebnisse von Berechnungen vorstellen.
Gruß
Christoph Ewen