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Fracking, Erdgassuche in Deutschland

Diese Seite hat nur noch eine Archivfunktion zur Nachvollziehbarkeit des Dialogprozesses. Die Umsetzung der Empfehlungen durch Exxon ist auf der Seite erdgassuche-in-deutschland.de im Bereich "Dialog" dokumentiert. Den ersten Statusbericht finden Sie hier.

Was waren Ihre Fragen und Beiträge?

Hier konnten Sie Fragen stellen und Beiträge verfassen, die Sie im Zusammenhang mit der von ExxonMobil geplanten Aufsuchung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten interessieren und für wichtig hielten.


Was soll diese Alibiveranstaltung eigentlich bringen? Teil 2

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Kommentare: 2

Warum laden Sie einen Fachmann (Professor Dahms) ein, der Erdbeben in Folge der Erdgasförderung nicht ausschließt, aber dieses in Ihrem Protokoll in keinster Weiser Berücksichtigung findet.
http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7160403,00.html

Werden die neuesten Erdbeben in den USA (Ohio) in Ihren Arbeitskreise berücksichtigt werden?

http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2012/01/04/disposalbohrunge...

Glück Auf

Mathias Elshoff

Hallo Herr Elshoff,
schon lange ist bekannt, dass die Injektion von Flüssigkeiten in den Untergrund unter bestimmten Umständen zu Erdbeben führen kann. Dass dieser Zusammenhang auch für Flüssigkeiten gilt, die bei der Erdgasgewinnung anfallen und dann verpresst werden, weiß man nicht erst seit den jüngsten Ereignisse in Youngstown, Ohio. Dies war ja auch bei unserem Fachgespräch am 22.11.2011 ein Thema. Nicht umsonst hat Prof. Borchardt ein Gutachten vergeben, das alternative Entsorgungsmöglichkeiten für den Flowback untersuchen soll. Wir sind im Übrigen sehr gespannt darauf, bei unserer Reise nächste Woche zu hören, welche Konsequenzen in den USA in diesem Zusammenhang gezogen werden.
Ihnen ein schönes neues Jahr
Christoph Ewen

Und hier die Antwort von Prof. Dahm, dem ich Ihre Anmerkungen geschickt hatte:
Christoph Ewen

Prof. Dahm: In dem Protokoll ist festgehalten, dass über die Ursachen von seismischen Ereignissen und die mögliche Zusammenhänge zur Erdgasförderung, Fracking und Fluidinjektionen gesprochen wurde (2. Ueberschrift). In dem Gespräch wurde herausgearbeitet, dass unterschiedliche Aktivitäten auch unterschiedliche Potenziale zur Erzeugung von 'induzierter Seismizität' einer gewissen Stärke haben.
Die langjährige Förderung eines konventionellen Gasfelds kann nicht gleich behandelt / beurteilt werden wie die kurzeitige und 'einmalige' Frac-Operation in einem Bohrloch.
Das Expertengespräch hatte die Diskussion der Zusammenhänge zwischen Mikrobeben und Fracking zum Ziel. Insofern wurde hier nicht das Problem von induzierten Erdbeben aus konventioneller und vor allem nach langjähriger Förderung diskutiert.