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Fracking, Erdgassuche in Deutschland

Was sind Ihre Fragen und Beiträge?

Hier können Sie Fragen stellen und Beiträge verfassen, die Sie im Zusammenhang mit der von ExxonMobil geplanten Aufsuchung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten interessieren und für wichtig halten. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt gebündelt in den Prozess eingespeist. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden.


Wo und wie werden die Abwässer verpreßt?

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Als wesentlicher Pfad zur Entsorgung der Abwässer (Bohrflüssigkeit, Rückfluß von Fracking-Lösung und Lagerstättenwasser) stellt sich die Verpressung dar. Dies wird so auch in der Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Schiefergasförderung vom Dezember 2011 (hier bei Ihnen auf der homepage eingestellt) auf S. 15 so gesehen.
Hierzu werden im Wesentlichen ehemalige Lagerstätten genutzt.
Heißt das also, dass mehr als 20 Jahre alte Bohrungen - technisch ausgelegt auf eine Lebensdauer von maximal 30 Jahren - bei der Verpressung nochmal sehr hohen Drucken ausgesetzt werden? Welche Sicherheitsstandards gelten für diese Verpressungen. Gibt es ein Monitoring?
Wie wird gewährleistet, dass die Abwässer auch langfristig keinen Kontakt zu Trinkwasserleitern oder balneologisch genutzten Quellen bekommen?

Hallo Herr Lück,
gute Fragen - genau das muss man (auch) untersuchen, wenn man die mit Erdgasförderung verbundenen Risiken untersuchen will - und daher untersuchen wir sie auch. Aber auch hier gilt, genau wie bei der Klimarelevant: Das sind Risiken, die bei der konventionellen Erdgasförderung mindestens genauso relevant sind. Wir haben ja auch ein Gutachten zur Abwasserentsorgung vergeben, weil wir Alternativen anschauen wollen zur Verpressung.
Ihnen ein schönes Neues Jahr
Christoph Ewen