Wird die wissenschaftliche Diskussion zur Erdbebenproblematik bezüglich der Erdgasförderung umfassend betrachtet?
Werden dabei auch die Arbeiten zum Erdbeben von Soltau 1977 (Leydecker u.a. 1980) oder zu dem von Rotenburg 2004 (Leydecker u.a. 2006) beachtet, die ja im ersten Fall sicher von einem tektonisch induzierten Erdbeben ausgehen und im zweiten Fall ebenfalls Tektonik gegenüber der Erdgasförderung für wahrscheinlich erachten? Im ersteren Fall ist es sogar für jedermann leicht nachvollziehbar, dass die Erdgasförderung ausgeschlossen werden kann, da im Bereich des ermittelten Epizentrums wischen Soltau und Munster keine Erdgaslagerstätte vorhanden ist.
Was soll diese Alibiveranstaltung eigentlich bringen? Teil 2
Warum laden Sie einen Fachmann (Professor Dahms) ein, der Erdbeben in Folge der Erdgasförderung nicht ausschließt, aber dieses in Ihrem Protokoll in keinster Weiser Berücksichtigung findet.
http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7160403,00.html
Werden die neuesten Erdbeben in den USA (Ohio) in Ihren Arbeitskreise berücksichtigt werden?
http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2012/01/04/disposalbohrunge...
Glück Auf
Mathias Elshoff
Wo und wie werden die Abwässer verpreßt?
Als wesentlicher Pfad zur Entsorgung der Abwässer (Bohrflüssigkeit, Rückfluß von Fracking-Lösung und Lagerstättenwasser) stellt sich die Verpressung dar. Dies wird so auch in der Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Schiefergasförderung vom Dezember 2011 (hier bei Ihnen auf der homepage eingestellt) auf S. 15 so gesehen.
Hierzu werden im Wesentlichen ehemalige Lagerstätten genutzt.
Auswirkung von Bergsenkungen durch Erdgasförderung
In der Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Schiefergasförderung vom Dezember 2011 (hier bei Ihnen auf der homepage eingestellt) wird auf S. 5. berichtet,
dass bereits eine Leckage von 1,5% Methan neben der regulären Bohrung das unkonventionelle Erdgas bezogen auf die Klimaschädlichkeit in die Nähe der Steinkohle bringt. Diese Aussage dürfte auch für das Flözgas zutreffen.
In der Veranstaltung am 10.10.2011 berichtete ein Exxon-Mitarbeiter, dass durch die unkonentionelle Erdgasförderung durchaus auch Bergsenkungen möglich seien.
1.Wer von den Experten wird denn in die USA fliegen?
2. Fliegt auch Herr Zittel mit, wenn nein, warum nicht?
2.Welche Orte werden inspiziert?
3.Wird auch der Ort Dimlock besichtigt werden, wenn nein warum nicht?
4.
Die Frage der Entsorgung der Bohrwässer, der mitgeförderten Formationswässer und ggflls. des Frackingrücklaufes ist bislang nur sehr am Rande erwähnt worden. Bislang wurde als Entsorgung der Abwässer nach meiner Wahrnehmung ausschließlich die Verpressung in den Untergrund erwähnt. Hierzu einige Fragen:
1. Ist die technische Reinigung der Abwässer möglich?
2. Wo wird eine Verpressung durchgeführt? Welche geologischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? In welche Tiefe wird verpresst?
3. Wer genehmigt die Verpressung? Auf welcher gesetzlichen Grundlage?
Wenn wie vorauszusehen in den Bohrgebieten alle 500m eine Bohrung niedergebracht wird, wie soll dabei verhindert werden dass die abdichtenden Schichten flächendeckend perforiert werden wie ein Sieb?
Das sind auf einer Fläche von 10x10km schon 40 Bohrtürme nebst Absetzbecken, Containerschrott, Stacheldrahtverhau etc. Mal abgesehen vom ruinierten Landschaftsbild:
Es besteht die Gefahr, dass durch undichte Bohrungen und Leitungen
1. Lagerstättenwasser, Frackingfluid oder Gas in Trinkwasserschichten eindringt und damit das gesamte Trinkwasser vergiftet
Werden die Bohr- Frackaktivitäten auch unter gesamtwirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet?
Die Frage nach der gesamtwirtschaftlichen/volkswirtschaftlichen Sinnhaftigkeit der unkonventionellen Erdgasförderung ist nach meiner Kenntnis bislang nicht gestellt und nicht beantwortet.
Es ergibt sich nach den bislang vorliegenden Informationen bei einer flächendeckenden Gasförderung folgendes Bild: Im Abstand von etwa 3 km finden sich Bohrplätze bzw. später Gasförderplätze jeweils mit schwerlastfähiger Zuwegung, Gaspipeline etc. Es ist offensichtlich, dass der ländliche Raum dadurch gravierend verändert und beeinträchtigt wird.
Was soll diese Alibiveranstaltung eigentlich bringen, wenn ...
mit Vorliebe nur Fragen beantwortet werden, die von Fracking-Befürwortern (Gaschnitz) gestellt werden. Fragen der Fracking Gegner dagegen seit Monaten ohne Kommentareintrag sind.
Frage zur Neutralität der wissenschaftlichen Leitung
Guten Tag,
bitte erklären Sie mir welche Verbindungen das UFZ – Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ hat.
Glück Auf
Mathias Elshoff
Wird die wissenschaftliche Diskussion zur Erdbebenproblematik bezüglich der Erdgasförderung umfassend betrachtet?
Werden dabei auch die Arbeiten zum Erdbeben von Soltau 1977 (Leydecker u.a. 1980) oder zu dem von Rotenburg 2004 (Leydecker u.a. 2006) beachtet, die ja im ersten Fall sicher von einem tektonisch induzierten Erdbeben ausgehen und im zweiten Fall ebenfalls Tektonik gegenüber der Erdgasförderung für wahrscheinlich erachten? Im ersteren Fall ist es sogar für jedermann leicht nachvollziehbar, dass die Erdgasförderung ausgeschlossen werden kann, da im Bereich des ermittelten Epizentrums wischen Soltau und Munster keine Erdgaslagerstätte vorhanden ist.
Was soll diese Alibiveranstaltung eigentlich bringen? Teil 2
Warum laden Sie einen Fachmann (Professor Dahms) ein, der Erdbeben in Folge der Erdgasförderung nicht ausschließt, aber dieses in Ihrem Protokoll in keinster Weiser Berücksichtigung findet.
http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7160403,00.html
Werden die neuesten Erdbeben in den USA (Ohio) in Ihren Arbeitskreise berücksichtigt werden?
http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2012/01/04/disposalbohrunge...
Glück Auf
Mathias Elshoff
Wo und wie werden die Abwässer verpreßt?
Als wesentlicher Pfad zur Entsorgung der Abwässer (Bohrflüssigkeit, Rückfluß von Fracking-Lösung und Lagerstättenwasser) stellt sich die Verpressung dar. Dies wird so auch in der Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Schiefergasförderung vom Dezember 2011 (hier bei Ihnen auf der homepage eingestellt) auf S. 15 so gesehen.
Hierzu werden im Wesentlichen ehemalige Lagerstätten genutzt.
Auswirkung von Bergsenkungen durch Erdgasförderung
In der Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Schiefergasförderung vom Dezember 2011 (hier bei Ihnen auf der homepage eingestellt) wird auf S. 5. berichtet,
dass bereits eine Leckage von 1,5% Methan neben der regulären Bohrung das unkonventionelle Erdgas bezogen auf die Klimaschädlichkeit in die Nähe der Steinkohle bringt. Diese Aussage dürfte auch für das Flözgas zutreffen.
In der Veranstaltung am 10.10.2011 berichtete ein Exxon-Mitarbeiter, dass durch die unkonentionelle Erdgasförderung durchaus auch Bergsenkungen möglich seien.
1.Wer von den Experten wird denn in die USA fliegen?
2. Fliegt auch Herr Zittel mit, wenn nein, warum nicht?
2.Welche Orte werden inspiziert?
3.Wird auch der Ort Dimlock besichtigt werden, wenn nein warum nicht?
4.
Die Frage der Entsorgung der Bohrwässer, der mitgeförderten Formationswässer und ggflls. des Frackingrücklaufes ist bislang nur sehr am Rande erwähnt worden. Bislang wurde als Entsorgung der Abwässer nach meiner Wahrnehmung ausschließlich die Verpressung in den Untergrund erwähnt. Hierzu einige Fragen:
1. Ist die technische Reinigung der Abwässer möglich?
2. Wo wird eine Verpressung durchgeführt? Welche geologischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? In welche Tiefe wird verpresst?
3. Wer genehmigt die Verpressung? Auf welcher gesetzlichen Grundlage?
Wenn wie vorauszusehen in den Bohrgebieten alle 500m eine Bohrung niedergebracht wird, wie soll dabei verhindert werden dass die abdichtenden Schichten flächendeckend perforiert werden wie ein Sieb?
Das sind auf einer Fläche von 10x10km schon 40 Bohrtürme nebst Absetzbecken, Containerschrott, Stacheldrahtverhau etc. Mal abgesehen vom ruinierten Landschaftsbild:
Es besteht die Gefahr, dass durch undichte Bohrungen und Leitungen
1. Lagerstättenwasser, Frackingfluid oder Gas in Trinkwasserschichten eindringt und damit das gesamte Trinkwasser vergiftet
Werden die Bohr- Frackaktivitäten auch unter gesamtwirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet?
Die Frage nach der gesamtwirtschaftlichen/volkswirtschaftlichen Sinnhaftigkeit der unkonventionellen Erdgasförderung ist nach meiner Kenntnis bislang nicht gestellt und nicht beantwortet.
Es ergibt sich nach den bislang vorliegenden Informationen bei einer flächendeckenden Gasförderung folgendes Bild: Im Abstand von etwa 3 km finden sich Bohrplätze bzw. später Gasförderplätze jeweils mit schwerlastfähiger Zuwegung, Gaspipeline etc. Es ist offensichtlich, dass der ländliche Raum dadurch gravierend verändert und beeinträchtigt wird.
Was soll diese Alibiveranstaltung eigentlich bringen, wenn ...
mit Vorliebe nur Fragen beantwortet werden, die von Fracking-Befürwortern (Gaschnitz) gestellt werden. Fragen der Fracking Gegner dagegen seit Monaten ohne Kommentareintrag sind.
Frage zur Neutralität der wissenschaftlichen Leitung
Guten Tag,
bitte erklären Sie mir welche Verbindungen das UFZ – Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ hat.
Glück Auf
Mathias Elshoff